Klassizismus
Der Klassizismus orientiert sich an der Kunst und Architektur der griechischen und römischen Antike. Klare geometrische Formen, ausgewogene Proportionen und eine geordnete Gliederung prägen viele seiner Bauwerke. Säulen, Dreiecksgiebel und ruhig gegliederte Fassaden gehören zu seinem Formenrepertoire.
Diese Sammlung umfasst Gebäude, Denkmäler und architektonische Details, bei denen die bewusste Bezugnahme auf antike Vorbilder die Gestaltung bestimmt. Im Mittelpunkt stehen das Verhältnis der einzelnen Bauteile, die Wirkung von Symmetrie und Rhythmus sowie die Einbindung in den Stadtraum oder eine Gartenanlage.
Die Stilzuordnung beschreibt die Gestaltung, nicht allein das Baujahr. Entstehungszeit, spätere Veränderungen und die ursprüngliche Funktion werden bei der jeweiligen Entdeckung erläutert; die historische Epoche wird separat zugeordnet.

